Von der Idee zum Erfolg

Azubis Projekt Schulungskalender

Wie unsere Azubis ihren eigenen Schulungskalender entwickelten

Die Aufgabe: Ein Praxisprojekt mit echtem Mehrwert

Bei SWAN glauben wir daran, dass die beste Lernerfahrung durch praktische Anwendung entsteht. Genau diesem Prinzip folgte unser ambitioniertes Azubi-Projekt: Die Entwicklung eines zentralen Schulungskalenders als Mini-Learning-Managementsystem – von Azubis für SWAN.

Was als praxisnahe Lernaufgabe im UI5-Bereich begann, entwickelte sich zu einem wertvollen Tool für unser gesamtes Unternehmen. Unter der fachkundigen Betreuung von Mario Kernich arbeiteten unsere Junioren, Azubis und Studenten gemeinsam an einem Projekt, das echten Business-Wert schafft.

Die Highlights: Lernen auf höchstem Niveau

Das Projekt bot unseren Nachwuchskräften weit mehr als nur technisches Know-how: Die Entwicklung eines Tools, das tatsächlich im Unternehmensalltag eingesetzt wird, sorgte für außergewöhnlich hohe Motivation. Unsere Azubis wussten: Ihre Arbeit macht einen Unterschied.

Eigenverantwortung und Kreativität

Die offene Aufgabenstellung ließ Raum für eigene Ideen – sowohl im Design als auch in der Architektur. Diese Eigeninitiative förderte nicht nur technische Skills, sondern auch Selbstvertrauen und kreatives Denken.
Von der ersten Konzeption über die Implementierung bis zur Einführung – unsere Azubis durchliefen den kompletten Entwicklungszyklus. Ein agiler Projektansatz vermittelte dabei moderne Arbeitsweisen.

Von Code-Zeilen zu echten Kompetenzen: Was wirklich hängen blieb

Die Begeisterung im Team war von Anfang an spürbar. „Das Projekt hat mir wirklich Spaß gemacht“, berichtet Mario Kernich. „Rückblickend hätte ein engerer Rahmen mit kleineren Meilensteinen geholfen, aber die Erfahrung war Gold wert.“ Als Mentor konnte er nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch selbst viel über die Betreuung und Einarbeitung in die Frontend-Entwicklung lernen – ein Fundament, auf dem er weitere Schulungen aufbauen konnte.

Für die Azubis bedeutete das Projekt einen tiefen Einstieg in moderne Entwicklungspraktiken. Sie lernten den Umgang mit dem MVC-Modell, arbeiteten mit XML, JSON, JavaScript und TypeScript und sammelten praktische Erfahrungen mit Jira. Besonders wertvoll war die Arbeit in kleinen Teamstrukturen und die kontinuierliche Anpassung an Nutzeranforderungen.

„Die Aufgabe war spannend, umfangreich und machbar“, fasst das Team zusammen. Besonders als erste Entwickler am Projekt mussten Prioritäten gesetzt und strategische Entscheidungen getroffen werden – welche Funktionalität hat Vorrang? Welche Features sollten zuerst entwickelt werden? Diese Verantwortung war anfangs herausfordernd, aber mit Marios Unterstützung gut zu meistern.

Technisch bedeutete das Projekt für viele einen Sprung ins kalte Wasser. Die XML-basierte Oberflächengestaltung, das Verständnis der Backend-Frontend-Trennung, Seitennavigation und Event-Handling – all das war Neuland. „Ich hatte wenig Erfahrung mit Frontend-Entwicklung“, erinnert sich einer der Beteiligten. „Die ganzen UI5-Themen und Möglichkeiten können anfangs schon erschlagend sein.“ Doch durch gemeinsames Lernen wurden diese Hürden gemeistert.

Unsere Motivation: Was das Team am meisten motivierte

Die Motivation blieb während des gesamten Projekts hoch. „Am meisten hat uns motiviert, an einem sichtbaren Endprodukt zu arbeiten, das echten Mehrwert bringt“, so das einhellige Feedback. Der Vorteil von Frontend-Projekten zeigte sich hier besonders: Änderungen waren sofort visuell sichtbar. Stück für Stück wuchs ein immer vollständigeres Produkt heran – und damit auch das Selbstvertrauen der Entwickler.

Die Möglichkeit, von einem erfahrenen Kollegen zu lernen, etwas Neues in einer anderen Programmiersprache umzusetzen und kontinuierliches Feedback zu erhalten, war unbezahlbar. „Dass man merkt, wie man bei Änderungen immer weniger Hilfe vom Mentor benötigt, war besonders motivierend“, beschreibt ein Azubi seinen Lernfortschritt. Zudem bot das Projekt eine willkommene Abwechslung zu den sonst Backend-lastigen SAP-Themen.

Die Tatsache, dass der Schulungskalender einen konkreten Mehrwert für die Firma bietet, gab dem Projekt zusätzliches Gewicht: „Von Anfang an war klar, dass ein mit dem Geschäftskonto verknüpfter Schulungskalender definitiv Sinn macht.“

Stolpersteine, die zu Sprungbrettern wurden

Die größten Herausforderungen lagen in der Fülle des neuen Wissens, dem Arbeiten mit bestehendem Code und dem Verständnis komplexer Strukturen wie Entitäten und Methoden. „Viel Neues auf einmal“ – so beschreibt das Team diese Phase. Doch genau diese Herausforderungen ließen sie wachsen und machten das Projekt zu einer unvergesslichen Lernerfahrung.

Unser Fazit: Investition in die Zukunft

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie moderne Ausbildung bei SWAN funktioniert: Praxisnah, eigenverantwortlich und mit echtem Business-Impact.

Unsere Azubis haben nicht nur technische Skills entwickelt, sondern auch gelernt, in Teams zu arbeiten, Anforderungen zu managen und eigene Ideen zu präsentieren. Sie haben erfahren, wie befriedigend es ist, etwas zu schaffen, das anderen Menschen hilft.